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23 Antworten rund um Spannbettlaken

Kompakte Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf eines Spannbettlakens immer wieder auftauchen – von der richtigen Steghöhe über den Unterschied zwischen Jersey und Renforcé bis zur Waschtemperatur. Über die Schaltflächen filtern Sie nach Themenbereich.

Maßgeblich sind drei Werte: Breite, Länge und Höhe der Matratze. Gekauft wird nach dem Liegemaß, also etwa 90 × 200 cm oder 140 × 200 cm; die Höhe entscheidet zusätzlich über die nötige Steghöhe – den Teil des Lakens, der über die Matratzenkante nach unten reicht. Messen Sie die Matratze nach, statt sich auf das alte Laken zu verlassen. Alle gängigen Maße stehen in der Größentabelle im Ratgeber zu Größe und Steghöhe.

Die Steghöhe ist der seitliche Teil des Lakens, der die Matratze umschließt. Sie sollte mindestens der Matratzenhöhe entsprechen, sonst zieht das Laken die Ecken nach oben. Die Angaben der Hersteller reichen im Vergleich von 4 bis 15 cm für Topper über 20 bis 30 cm für die meisten Standardmatratzen bis zu 40 cm für Boxspringmatratzen. Welche Steghöhe zu welcher Matratze gehört, steht im Ratgeber zu Größe und Steghöhe.

Messen Sie Breite und Länge an der Oberkante der unbezogenen Matratze und die Höhe an der Seitenkante. Liegt ein Topper darauf und soll mitbezogen werden, zählt die Gesamthöhe beider Teile. Runden Sie die Höhe nach oben: Ein Laken mit etwas Reserve sitzt besser als eines, das genau endet. Die Anleitung Schritt für Schritt steht im Ratgeber zu Größe und Steghöhe.

Bei dehnbaren Materialien häufig ja, bei gewebten meist nicht. Jersey, Frottee-Stretch und Mikrofaser geben nach und verzeihen einige Zentimeter Abweichung. Renforcé, Perkal, Mako-Satin und Biber sind kaum elastisch und brauchen das angegebene Maß – je größer die Abweichung, desto stärker zieht das Laken an den Ecken. Wie viel Abweichung welches Material verzeiht, steht im Ratgeber zu Material und Webart.

Jersey ist gestrickt und dehnt sich, Renforcé ist dicht gewebt und dehnt sich nicht. Deshalb sitzt Jersey auch bei leichter Maßabweichung noch glatt, während ein Renforcé-Laken die angegebene Größe braucht. Renforcé fühlt sich dafür glatter und kühler an und gilt laut Herstellerangaben als besonders strapazierfähig. Alle sieben Qualitäten im Vergleich stehen im Ratgeber zu Material und Webart.

Das Flächengewicht gibt an, wie viel ein Quadratmeter Stoff wiegt – ein grober Hinweis auf Dichte und Dicke. Bei Jersey reichen die Angaben im Vergleich von 150 g/m² bis 250 g/m²; nicht jedes Datenblatt nennt den Wert. Schwerere Qualitäten werden in den Rezensionen häufiger als dicht und formstabil beschrieben, sie trocknen aber langsamer. Was das Flächengewicht praktisch bedeutet, steht im Ratgeber zu Material und Webart.

Für warme Nächte sind glatte, gewebte Qualitäten wie Perkal, Renforcé und Mako-Satin gedacht, weil sie kühl anliegen. Für die kalte Jahreszeit gibt es Biber: angerauter Baumwollflanell mit flauschiger Oberfläche, laut Hersteller ausdrücklich für den Winter. Jersey liegt dazwischen und wird ganzjährig verwendet. Welche Webart in welcher Jahreszeit angenehm ist, steht im Ratgeber zu Material und Webart.

Mikrofaser besteht aus feinen Polyesterfasern, Baumwolle ist eine Naturfaser. Mikrofaser ist in der Regel günstiger, trocknet schneller und knittert wenig; Baumwolle nimmt mehr Feuchtigkeit auf, und mehrere Hersteller bewerben ihre Baumwoll-Laken im Vergleich zusätzlich als atmungsaktiv. Beide Gruppen sind im Vergleich vertreten. Beide Fasergruppen im Vergleich stehen im Ratgeber zu Material und Webart.

Oeko-Tex Standard 100 ist ein Prüfsiegel für Textilien, die auf Schadstoffe untersucht wurden. Es sagt nichts über Passform, Haltbarkeit oder biologischen Anbau aus. Die meisten Laken im Vergleich tragen das Siegel nach Herstellerangabe. Zu Siegeln und Bio-Baumwolle mehr im Ratgeber zu Material und Webart.

Meist passt die Steghöhe nicht: Ist das Laken für eine niedrigere Matratze gedacht, greift der Gummi zu weit oben und die Ecke springt ab. Der zweite häufige Grund ist ein zu locker sitzender Gummizug – auch bei einem Rundumgummi berichtet eine Rezension im Vergleich davon. Prüfen Sie deshalb zuerst die Höhenangabe des Herstellers gegen Ihre Matratze. Die Ursachen der Reihe nach stehen im Ratgeber zu Halt und Rutschfestigkeit.

Der Rundumgummi zieht das Laken ringsum unter die Matratze und sitzt meist ruhiger. Sieben der zwölf Laken führen laut Hersteller einen umlaufenden Gummizug, ein Mikrofaser-Modell einen elastischen Saum, bei den übrigen vier nennt der Hersteller die Bauart nicht oder nur als „Elastikband“ ohne Umfang. Wir folgen der Herstellerangabe zum abgerufenen Angebot; eine Rezension ersetzt sie nicht, schweigt der Hersteller, kennzeichnen wir die Zuordnung als Rezensionsbefund. Details im Ratgeber zu Halt und Rutschfestigkeit.

Ein kleiner Anteil hilft, weil sich der Stoff selbst mitdehnt und nicht nur der Gummizug arbeitet. Im Vergleich enthalten zwei Jersey-Laken 5 % beziehungsweise 3 % Elasthan; beide erhalten für Halt und Rutschfestigkeit die besten Bewertungen im Feld. Ein zu geringer Stretchanteil kann sich anders bemerkbar machen: Eine Rezension zum Mako-Satin-Laken berichtet, dass der Stoff mit der Zeit knubbelt. Warum ein elastischer Stoff hilft, steht im Ratgeber zu Halt und Rutschfestigkeit.

Vergleichen Sie zuerst die Matratzenhöhe mit der angegebenen Steghöhe – ein zu knapp bemessenes Laken ist die häufigste Ursache. Hilft das nicht, halten Spannbettlaken-Klammern unter der Matratze das Laken zusätzlich fest. Bei sehr weichen Matratzen kann die Ecke trotzdem früher abheben, weil sie unter Belastung nachgibt. Weitere Maßnahmen stehen im Ratgeber zu Halt und Rutschfestigkeit.

Ja, wenn der Topper allein bezogen werden soll. Topper sind nur wenige Zentimeter hoch; ein Laken für eine normale Matratze schlägt darauf Falten. Topper-Spannbettlaken haben deshalb eine niedrige Steghöhe – die beiden Modelle im Vergleich sind laut Hersteller für Auflagen von 4 bis 14 cm beziehungsweise bis 15 cm ausgelegt. Welche Steghöhe ein Topper braucht, steht im Ratgeber zu Boxspringbett und Topper.

Boxspringmatratzen sind häufig 25 bis 40 cm hoch und brauchen entsprechend viel Steghöhe. Im Vergleich decken drei Modelle diesen Bereich ab: ein Stretch-Jersey für etwa 15 bis 35 cm, ein laut Hersteller besonders schweres Mako-Jersey für 25 bis 40 cm und ein Mako-Satin für Matratzen bis 40 cm. Wird ein Topper mitbezogen, zählt die Gesamthöhe. Die passenden Steghöhen stehen im Ratgeber zu Boxspringbett und Topper.

Ja – gefragt sind dehnbare Laken mit hoher Steghöhe und Rundumgummi. Im Vergleich nennt ein Hersteller sein Stretch-Jersey ausdrücklich auch für Boxspring- und Wasserbetten. Rechnen Sie die Höhe des Wasserkerns samt Auflage zusammen, bevor Sie die Steghöhe wählen. Wie Sie die Gesamthöhe ermitteln, steht im Ratgeber zu Boxspringbett und Topper.

Kinderbetten haben eigene Maße; gängig sind 60 × 120 cm und 70 × 140 cm. Für genau diese Größen gibt es Jersey-Laken, im Vergleich ist ein solches Modell vertreten. Für sehr dünne Reisebett-Matratzen ist selbst ein Kinderlaken laut einer Rezension zu groß – dafür bräuchte die Matratze mindestens 15 cm Höhe. Die Kindermaße stehen in der Größentabelle im Ratgeber zu Größe und Steghöhe.

Bei häufigem Wechsel zählt vor allem, wie schnell sich das Laken auf- und abziehen lässt. Dehnbare Qualitäten mit Rundumgummi – etwa Jersey oder Frottee-Stretch – sind dafür praktisch, weil sie sich in Sekunden überziehen lassen und bei 60 °C waschbar sind. Gängig sind bei Pflegebetten die Maße 90 × 200 cm oder 100 × 200 cm. Mehr zu häufigem Wechsel und Waschtemperatur steht im Ratgeber zu Waschen und Pflege.

Maßgeblich ist der Pflegehinweis; im Vergleich reicht die Spanne von 40 °C bis 60 °C, bei weißer Baumwollware teils bis 90 °C. 60 °C ist die Temperatur, ab der Hausstaubmilben nach gängiger Empfehlung zuverlässig entfernt werden. Waschen Sie nicht heißer als angegeben – sonst laufen Baumwollstoffe stärker ein. Waschtemperaturen und Pflegehinweise im Einzelnen stehen im Ratgeber zu Waschen und Pflege.

Baumwolle kann im ersten Waschgang etwas eingehen. Manche Hersteller beugen mit einer Ausrüstung vor – zwei Laken im Vergleich werben mit einem Sanfor-Verfahren gegen Einlaufen. Die übrigen Laken nennen kein solches Verfahren: Zu einem Perkal-Laken ohne Sanfor-Angabe berichtet eine Rezension von Einlaufen nach der Wäsche. Was gegen Einlaufen hilft, steht im Ratgeber zu Waschen und Pflege.

Meist ja, aber nur auf niedriger Stufe und nur, wenn der Pflegehinweis es erlaubt. Die meisten Laken im Vergleich sind laut Hersteller trocknergeeignet; bei einem Perkal-Modell ist der Trockner nur eingeschränkt vorgesehen. Nehmen Sie das Laken leicht feucht heraus, dann bleibt es glatter. Worauf beim Trockner zu achten ist, steht im Ratgeber zu Waschen und Pflege.

Nein. Jersey, Frottee-Stretch und Mikrofaser knittern kaum; mehrere Hersteller im Vergleich bezeichnen ihre Laken ausdrücklich als bügelfrei. Gewebte Qualitäten wie Perkal, Renforcé, Mako-Satin oder Biber werden glatter, wenn Sie sie leicht feucht aufziehen. Mehr zum Bügeln und Aufziehen steht im Ratgeber zu Waschen und Pflege.

Üblich ist ein Wechsel alle ein bis zwei Wochen, bei starkem Schwitzen häufiger. Wer oft neu bezieht, ist mit einem dehnbaren Laken mit Rundumgummi schneller fertig und sollte auf eine Waschtemperatur von 60 °C achten. Zwei Laken im Wechsel ersparen das Warten auf die Wäsche. Zum Wechselrhythmus und zur Wäsche mehr im Ratgeber zu Waschen und Pflege.

Ausführlicher nachlesen

Vier der fünf Kategorien haben einen eigenen Ratgeber, in dem Tabellen und Zusammenhänge ausführlicher stehen. Fragen zu Bett und Matratze beantworten je nach Bettentyp mehrere Ratgeber – Größe und Steghöhe, Boxspringbett und Topper oder Waschen und Pflege.

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